Walter Hein als erstes Ehrenmitglied der JugendTheater, -Musik und -Kunst AG

06.05.2014

 

Das Theater-Urgestein Walter Hein (Zweiter von links) freute sich riesig über
seine Ernennung zum ersten Ehrenmitglied der “JugendTheater, -Musik und -Kunst AG”.
Es gratulierten Vorsitzender Rudolf Rett (hinten von links), dessen Stellvertreterin Doris Biller,
Regisseur Gerhard Brusche, Darsteller Simon Jendrischewski und zwei kleine Engel,
darunter Laudatorin Magdalena Lange (vorne links).

 

 

 

 

 

Achtmal führte das Jugendtheater Grabenstätt die Komödie “Himmel und Hölle” von Dietmar Steimer im meist überfüllten Pfarrsaal auf. Die Resonanz war so groß, dass die Nachwuchsschauspieler sogar eine Zusatzvorstellung gaben.

 

Urgestein des Theaters

 

Einen schönen Abschluss der Aufführungen bildete jetzt die Ehrung des Grabenstätter Theater-Urgesteins Walter Hein, der im Stück als Petrus in einer kleinen, aber feinen Nebenrolle mitwirkte. Standesgemäß in Begleitung zweier Engel und unter den Klängen des bayerischen Defiliermarsches wurde er auf die Bühne gebeten, um dort für sein “außerordentliches, uneigennütziges Engagement für die Jugend von Grabenstätt” die Ernennungsurkunde zum ersten Ehrenmitglied der “JugendTheater, -Musik und -Kunst AG” entgegenzunehmen. Hein tat dies unter dem lauten Applaus des Publikums, der Vorstandschaft und des preisgekrönten Ensembles von Regisseur Gerhard Brusche.

 

Der Spruch von Thomas Morus “Tradition ist nicht das Halten der Asche, sondern das Weitergeben des Feuers”, der die Urkunde ziert, sei dem Gründungsmitglied Hein auf den Leib geschnitten, meinte Zweite Vorsitzende Doris Biller. Er sei ein begnadeter Theaterspieler, Bühnenmaler und Textschreiber, er inspiriere die Jugend mit seiner Theaterleidenschaft wie kein anderer.

 

Die Laudatio hielt der kleine Engel Magdalena Lange. Sie erzählte, warum Hein aus himmlischer Sicht die Ehrenmitgliedswürde verdient habe, und verwies auf seinen Humor, seinen Gerechtigkeitssinn und sein freundliches Wesen. Um jedem Kind die Möglichkeit zu geben, beim Theaterspiel mitzumachen, schreibe Hein stets die Texte für zusätzliche Rollen.

 

Humorvoll, gerecht und freundlich

 

Auch dessen Tapferkeit wurde gelobt, da er seine Petrus-Rolle trotz Gehirnerschütterung spielte. Nicht zu ersetzen ist Hein auch als Nikolaus.

 

Eine kostenlose Abschlussvorstellung gab das Jugendtheater für die Bewohner der Grabenstätter Seniorenheime. Rund 50 Senioren kamen mit ihren Begleitern und amüsierten sich prächtig. Die Bewirtung mit Kaffee und gespendeten Kuchen übernahmen Monika Hummel und Sandra Deuflhart von der katholischen Frauengemeinschaft sowie einige Mütter der Theaterspieler. mmü